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Zugtechniken beim Dampfen: Einsteiger-Guide

Wer von Tabakzigaretten auf die E-Zigarette umsteigt, merkt schnell: Beim Dampfen ist die Zugtechnik entscheidend. Das Inhalieren funktioniert anders als bei einer klassischen Zigarette. Im Alltag haben sich zwei Grundarten etabliert: MTL (Mouth to Lung / Mund-zu-Lunge) und DL/DTL (Direct to Lung / Direkt-zu-Lunge).
Bei MTL sammelst du den Dampf zuerst im Mund und inhalierst anschließend. Bei DL ziehst du den Dampf direkt in die Lunge.


MTL (Mouth to Lung) – Backendampfen

MTL bedeutet: erst Mundraum, dann Lunge. Viele Umsteiger empfinden das als vertraut, weil es dem Zugverhalten beim Rauchen ähnelt. Häufig kommen dabei Coils mit höherem Widerstand (oft über 1 Ohm) zum Einsatz.
MTL eignet sich besonders, wenn du ein zugähnliches Gefühl wie bei Zigaretten möchtest und Wert auf ein konzentriertes Aroma legst.


DL/DTL (Direct to Lung) – Lungendampfen

Bei DL/DTL inhalierst du den Dampf ohne Umweg direkt in die Lunge. Das führt in der Regel zu mehr Dampfvolumen und entsprechend größeren Wolken. Typisch sind niedrigere Widerstände (oft unter 1 Ohm) sowie sogenannte Sub-Ohm-Setups.
DL ist vor allem dann passend, wenn du ein kräftiges, “luftiges” Zuggefühl und viel Dampf bevorzugst.


Sub-Ohm-Dampfen (unter 1 Ohm)

Als Sub-Ohm bezeichnet man Verdampfer/Coils mit weniger als 1 Ohm Widerstand. In Kombination mit DL/DTL entsteht damit meist eine hohe Dampfmenge. Wichtig: Sub-Ohm bedeutet häufig höhere Leistung, mehr Liquidverbrauch und stärkere Akku-Belastung. Nutze dafür ausschließlich Geräte/Coils, die ausdrücklich dafür ausgelegt sind, und halte dich an die Herstellerangaben. ✅


Tipps für Einsteiger: Welche Zugtechnik passt zu dir?

Wenn du noch unsicher bist, starte pragmatisch:

  • Umstieg von Zigaretten: In vielen Fällen ist MTL der einfachere Einstieg, weil Zug, Dosierung und Handling vertrauter wirken. Pod-Systeme mit Zugautomatik sind dafür oft ideal.
  • Schnell & unkompliziert testen: Prefilled Pod-Systeme (vorgefüllte Pods) reduzieren den Aufwand und eignen sich gut zum Ausprobieren.
  • Mehr Dampf & intensiveres “Lungen-Gefühl”: DL/DTL bietet mehr Luftdurchsatz und mehr Dampf, wird aber häufig als „sportlicher“ empfunden und ist eher etwas, wenn du schon sicher im Handling bist.


Das passende Liquid wählen

Dein Liquid beeinflusst Zuggefühl, Geschmack und Verträglichkeit deutlich. Achte vor allem auf:

Nikotinstärke: Wähle eine Stärke, die zu deinem bisherigen Konsum passt, und passe bei Bedarf schrittweise an (zu hoch kann unangenehm werden).
Aroma: Von Tabak über Frucht bis Dessert ist alles möglich – probiere am besten zunächst kleinere Mengen, bis du deinen Favoriten gefunden hast.
PG/VG-Verhältnis:

  • Mehr PG: intensiverer Geschmack, oft stärkerer „Throat Hit“ (Kratzen im Hals).
  • Mehr VG: mehr Dampf, oft weicheres Zuggefühl.


Dampfen & Gesundheit: Einordnung ohne Mythen

Der Dampf einer E-Zigarette unterscheidet sich vom Rauch einer Tabakzigarette, weil keine Verbrennung stattfindet. Tabakrauch enthält zahlreiche Verbrennungsprodukte und sehr viele chemische Stoffe, darunter auch bekannte Schadstoffe. E-Zigaretten-Aerosol besteht typischerweise aus Propylenglykol (PG), Glycerin (VG), Aromen und – je nach Produkt – Nikotin.
Trotzdem gilt: „Weniger“ heißt nicht „harmlos“. Die Langzeitwirkungen sind nicht in allen Punkten abschließend geklärt, und Nikotin kann abhängig machen.


Mögliche Beschwerden & wie du vorbeugst

Gerade am Anfang können kurzfristig Symptome auftreten, z. B. wenn Nikotin zu hoch gewählt ist oder du ungewohnt viel konsumierst:

  • Kopfschmerzen / Übelkeit: möglich bei zu hoher Nikotindosis oder Unverträglichkeit.
  • Hustenreiz: kann durch PG/VG, Aromen oder zu „harsches“ Zugverhalten ausgelöst werden.
  • Nikotinflash: plötzliches Unwohlsein/Schwindelgefühl bei zu viel Nikotin.

Wenn du merkst, dass dir etwas nicht bekommt: Pause machen, Dosierung/Setup prüfen und bei anhaltenden oder starken Beschwerden ärztlichen Rat einholen.


Merke:

Beschäftige dich vor der Nutzung einer E-Zigarette bewusst mit Zugtechnik (MTL vs. DL), geeignetem Gerät, Liquid-Wahl und den möglichen Risiken. Ein sauberer Einstieg reduziert Frust – und hilft dir, die für dich passende Art zu dampfen zu finden.

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